Buchvorstellung: Cottbus von oben damals und heute

CBL_9783869292915
© REGIA-CO-WORK

Autor: Reinhard Grandke
Art: Taschenbuch mit 181 Seiten
ISBN: 978-3-86929-291-5
Preis: 15,00 €
Veröffentlicht am: 10. Feb. 2015


Mehr als nur bebilderte Gegenüberstellungen

Zu jeder historischen Aufnahme gibt es immer ein aktuelles Foto zum Vergleich, welche mit interessanten Fakten und Geschichten angereichert worden sind. U.a. war die Lila-Villa am Carl-Thiem-Klinikum das Wohnhaus von C. Thiem selbst. Zwar steht das Geburtshaus von Carl Blechen nicht mehr, aber der Standort kann durch eine Gedenktafel in der Stadtmitte ausfindig gemacht werden. Wer sich in der Stadt noch nicht so gut auskennt, wird in diesem Buch einen wissenswerten Hinweis finden. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Fotografie zum Massenprodukt. Rasch kam bei den Menschen der Wunsch auf, ihren Verwandten und Bekannten in der Ferne Fotos zu schicken. Als der 1. Weltkrieg beendet war, kam das Flugwesen auch in der Fotografie zum Einsatz und lieferte fortan Fotos aus der Luft, die als Luftbildpostkarten in den Druck gingen. Die klassische Ansichtskarte war damit geboren und ist auch noch heute in unzähligen Geschäften zu erwerben.

Nicht nur für Cottbuser interessant

Historisch und statdtbildtechnisch hat Cottbus große Veränderungen im Laufe der vielen Jahrzehnte erfahren müssen. Der zweite Weltkrieg tat dazu sein Übrigens. Auch von Fehlplanungen in Form von unnötigen Abrissen um die Wendezeit blieb die Stadt nicht verschont. So geschehen in der Sandower Hauptstraße, nahe am OSZ Cottbus. Das Gebäude des OSZ hingegen überstand zwei Weltkriege, welches 1896 als neue Gemeindeschule für Kinder der Sandower Vorstadtbewohner erbaut worden ist. Solche Informationen sind nur mit großer Unterstützung möglich, die der Autor Reinhard Grandke zur Verfügung hatte.

„Damit erweist sich dieser Bildband auch als eine spannende Exkursion in die Geschichte unserer Stadt. Fotos und Bildpostkarten sind interessante Quellen, sie zeigen zunächst nur oberflächlich den Wandel im Sadtbild, hinterfragt man diesen aber, so erkundet man Jahrzehnte der Veränderung.“, so Steffen Krestin im Vorwort des Buches.

Fazit: Dieses Buch stellt einen großen Mehrwert dar, weil man ohne dieses bebilderte Nachschlagewerk sich die einzelnen Ansichten selbst zusammentragen müsste, was mit einem großen Zeitaufwand verbunden wäre.  Desweiteren wird hier ein großer Beitrag zur Geschichtserforschung geleistet und die Fantasie der Leser angeregt, die sich anhand des Werkes in die alte Zeit zurückversetzen können.

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